Erkenntnis über das ständige Tun

Die Katze, der Kaffee und eine klare Erkenntnis

Über dieses ständige Tun – und warum es manchmal einfach egal ist

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass hier nicht ständig neue Beiträge erscheinen oder regelmässig ein Newsletter kommt.

Das hat einen einfachen Grund: Ich habe keine Lust, einfach irgendetwas rauszuhauen.

Ich finde, es macht keinen Sinn, Artikel zu veröffentlichen und Menschen mit blablabla zu überfluten, wenn die Botschaft keine Tiefe hat. Wenn sie nicht bedeutungsvoll ist. Wenn sie niemandem wirklich dient.

Mir geht es nicht darum, wie oft ich etwas teile oder wie viel ich produziere.
Mir geht es darum, was ich teile.

Und ob ich spüre, dass es für jemanden ein echter Nutzen sein kann. Vielleicht ein kleiner Beschleuniger. Ein Katalysator. Etwas, das hängen bleibt und nicht einfach nach zwei Minuten wieder weg ist.

Ich möchte keine Beiträge schreiben, nur weil das Marketing sagt:
„Du musst jede Woche etwas veröffentlichen, sonst verlierst du das Vertrauen deiner Kundinnen.“

Wirklich?

Ich glaube nicht, dass Vertrauen durch Häufigkeit entsteht. Sondern durch Echtheit.

Es gibt nicht den einen richtigen Weg

Viele Menschen sind auf der Suche.

Nach ihrem wahren Selbst.
Nach ihrem tiefsten inneren Kern.
Nach einer Verbindung zum Leben.
Nach einer sicheren Basis in sich selbst.
Nach Sinn. Nach einem Gefühl von „ich bin richtig so“.

Und ganz oft schleicht sich dabei die Idee ein, dass es dafür eine bestimmte Form braucht. Den einen richtigen Weg. Eine Methode, die man einfach nur richtig anwenden muss.

Ich sehe das anders.

Es gibt nicht die eine richtige Form.
Nicht den einen richtigen Weg.

Wichtig ist nur, dass er für dich Bedeutung hat.

Dass du dich wirklich darauf einlässt.
Dass du nicht einfach konsumierst, sondern tiefer gehst.
Dass du bereit bist, hinzuschauen.

Weniger Aktionismus.
Weniger Fokus auf das Aussen.
Weniger „ich müsste noch…“.

Mehr Tiefe. Mehr echtes Einlassen.

Du brauchst nichts und niemanden (auch mich nicht)

Das ist mir wichtig, auch wenn es vielleicht nicht das Beste fürs Business ist. Ich möchte niemanden abhängig machen.

Du brauchst mich nicht. Du brauchst niemanden, um deinen Weg zu gehen.

Du bist frei. Und du bist fähig. Nur glaubst du das vielleicht noch nicht.

Alles, wonach wir suchen, finden wir nur in uns selbst. Und es ist nicht so, dass wir es erst erschaffen müssten. Es ist schon da. Es war immer da. Unverändert. Ganz.

Eine Begleitung kann unterstützen.
Eine Lehrerin kann helfen.
Und ja, das kann eine Menge Zeit sparen.

Aber am Ende geht es immer um Selbstermächtigung.

Es gibt nichts, was ich kann, was du nicht auch könntest.

Der Unterschied liegt vielleicht darin, ob wir bereit sind, es wirklich zu versuchen. Zu üben. Dranzubleiben. Offen zu sein für die Möglichkeit, dass es tatsächlich so einfach sein könnte: dass wir nur nach innen schauen müssen.

Und damit meine ich nicht, dass wir uns endlos mit unseren „Altlasten“ beschäftigen oder in allem herumwühlen, was nicht gut läuft.

Sondern eher: durch all das hindurch. In die Tiefe.

Bis zu dem Punkt, wo wir uns selbst begegnen.

Ein Morgen, an dem ich einfach sitzen geblieben bin

Heute Morgen sass ich mit meinem ersten Kaffee im Sessel, Beine hochgelegt. Die Katze kam sofort und setzte sich auf mich drauf. Also war klar: Ich bleibe jetzt hier.

Normalerweise liegt Ein Kurs in Wundern auf dem Beistelltisch. Ein paar Zeilen lesen, ein Impuls für den Tag. Nur lag das Buch heute irgendwo anders. Und in Reichweite meiner Hände war nichts.

Und die Katze runterheben? … sicher nicht. Oder sagen wir: ich war zu faul :-).

Also sass ich einfach da. Und dann fiel mir auf, wie entspannend das ist, nicht zuerst „lesen zu müssen“, um inspiriert zu sein. Es gab einfach nichts zu tun. Also habe ich die Augen geschlossen und war da.

Ich habe die Wärme der Katze gespürt, ihre Lebendigkeit, ihre kleinen Bewegungen. Meinen Körper im Sessel. Den Kontakt zum Boden. Meinen Atem. Den Herzschlag. Einfach da sein.

Und plötzlich hatte ich dieses innere Bild:

Ich beobachte mich, wie ich so durch den Alltag sause. Arbeite. Rödle. Erledige. Wie das eben die meisten von uns machen. Und plötzlich bleibe ich stehen, fange an zu lachen und atme einfach nur erleichtert auf.

Weil mir in dem Moment bewusst wird, dass das meiste davon völlig unwichtig ist. Einfach unwichtig. Ich könnte es sein lassen. Und es hätte keine negativen Konsequenzen. Wirklich keine. Es ist einfach… egal.

Und das hat sich so leicht angefühlt. So frei und unbeschwert.

Es ist schwierig zu beschreiben, aber diese Momente haben immer wieder eine enorme Wirkung auf mein Leben. Wie kleine Erinnerungen.

Als würde „der Himmel“ mir zwischendurch so ein Bild (oder besser einen Film) schicken und sagen: „Hey… was treibst du da eigentlich? Nimm’s nicht so ernst.“

Und dann bin ich einfach für eine Weile da. Sinnlos und unbeschreiblich glücklich. Ohne Grund. Bis ich es wieder vergesse.

Es geht nicht darum, darüber zu reden

Man kann über all das viel reden. Lesen. Verstehen wollen. Aber am Ende geht es nicht darum.

Es geht darum, es selbst zu erfahren. Wirklich mal still zu werden.
Wirklich mal hinzuschauen. Nicht nur an der Oberfläche zu bleiben. Und dann nicht nur alte Geschichten zu finden — sondern durch sie hindurchzugehen.

Bis zu diesem ruhigen, klaren, sicheren und echten Ort in dir. Und wenn du das einmal wirklich erlebst, dann erkennst du, dass es stimmt.

Nicht, weil es jemand gesagt hat. Sondern, weil du es selbst erfahren hast.

Und deshalb ist es hier manchmal still

Vielleicht verstehst du jetzt ein bisschen besser, warum es hier nicht ständig neue Inhalte gibt.

Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte.

Sondern weil ich nichts sagen will, nur um etwas gesagt zu haben.

Wenn hier etwas erscheint, dann weil ich das Gefühl habe:
Das könnte jemandem wirklich dienen.

Nicht mehr. Nicht weniger.

Vielleicht einfach dies…

Am Ende geht es nicht darum, dass du mir folgst.

Sondern dass du dir selbst näherkommst.

Und vielleicht brauchst du dafür gar nicht so viel, wie du denkst.

Vielleicht reicht manchmal schon ein Moment, in dem du einfach sitzen bleibst.

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