Vom Keller auf den Berg

Was ist Mentaltraining überhaupt?

  • Ganz einfach: Bemerken in welchem Zustand Dein Geist überhaupt ist.
  • Deine Gedanken beobachten, Achtsamkeit üben. Und wenn Dir nicht gefällt, was «es» denkt und wie Dein Leben aussieht: neu wählen, Dich für etwas Besseres entscheiden.
  • Sobald Du anfängst Deinen Geist zu trainieren, wirst Du bemerken, dass es noch ein Bewusstsein hinter diesem alltäglichen, sich ständig drehenden Gedanken-Karussell gibt – einen anderen Teil Deines Bewusstseins. Der Teil, der Deine Gedanken beobachtet.

Vom dunklen Keller auf die Bergspitze

Es gibt unzählige Ebenen dieses Bewusstwerdens.

Stell es Dir vor wie in einem dunklen Keller, der vollgestopft ist mit Gerümpel. Du sitzt im Dunkeln und hast nur ein Streichholz, das du anzündest, um zu sehen. Das Licht reicht knapp bis zur nächsten Kiste und verlöscht sehr bald. Das ist der mentale Zustand, den die meisten Menschen erleben.

Hättest Du aber eine Taschenlampe könntest Du viel mehr sehen vom Keller.

Wenn Du eine Glühbirne an der Decke anschalten könntest, wäre auf einmal sehr viel Licht und mehr Übersicht. Du könntest zum ersten Mal sehen, was da alles rumsteht und wie gross der Keller ist.

Und Du könntest die Treppe sehen, die nach oben ins Haus führt. Und Du würdest überall Licht anmachen. Du würdest die Stockwerke und die Zimmer erkunden.

Auf den Berg klettern

Und dann könntest Du das Haus verlassen und einen Hügel hinaufgehen. Und die Landschaft rund ums Haus erkennen. Und dann wäre da der Berg, den Du erklimmen könntest. Und von dieser höheren Warte aus sähest Du noch viel weiter.

Da wäre so viel mehr, als Du im Keller mit dem Streichholz sehen konntest. Im Keller hast Du keine Ahnung, dass es ein Haus gibt und Hügel und Berge und Landschaften.

Vom Wert des Übens

Wenn Du beginnst Deinen Geist zu schulen und Dich im Bewusstwerden, Gedanken beobachten, Achtsamsein übst, dann wirst Du möglicherweise im «Keller» anfangen.
Es spielt keine Rolle, wo Du beginnst. Entscheidend ist, dass Du beginnst.

Übe regelmässig. Niemand kann es Dir abnehmen, «auf den Berg zu klettern». Wenn Du Klavier spielen möchtest, dauert es eine Weile, bis Du das beherrschst. Genauso ist es, wenn Du lernst Auto zu fahren oder eine Fremdsprache zu sprechen.

Wenn Du übst, wirst Du besser. Also fang an. Am besten gleich heute. Und übe mit jemandem, der das, was Du lernen willst, bereits beherrscht.

Yvonne Bächli

Ein Leben voller Wunder

Schön, dass du da bist!

Wenn du erwartest, dass ich nach rund 30 Jahren mit «Ein Kurs in Wundern» erleuchtet und 24 Stunden am Tag herumschwebe, muss ich dich leider enttäuschen.

Ich lerne immer noch. Ich übe. Ich vergesse. Ich falle auf meine alten Gedanken herein. Ich erinnere mich wieder. 


Was sich verändert hat?

Ich kenne diesen "anderen" Weg inzwischen recht gut. Und ich weiss, wie viel sich verändert, wenn die Gedanken aus diesem dicken, blauen Buch nicht mehr nur im Buch stehen – sondern mitten im eigenen Leben auftauchen.

Es ist leichter geworden, entspannter. Ich bin öfter einfach glücklich.
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